Der ultimative Guide für deine Website von Studio JUME

Der ultimative Guide für deine Website

*In meinen Beiträgen findest du teilweise Affiliate Links. Diese sind mit dem Stern gekennzeichnet.

Eine Website ist für Selbstständige absolut Pflicht, wenn diese online Kunden gewinnen möchten und ihr Business skalieren wollen. Schon zu Beginn kümmern wir uns deshalb darum, eine tolle Website aufzubauen und hoffen, sobald diese online gegangen ist, auch gefunden zu werden. Doch so leicht ist es oftmals nicht. Hier ist der ultimative Website Guide für den Erfolg deiner Website.

1. Den optimalen Hoster finden

Auf dem Weg zu deiner performenden Website solltest du dir direkt am Anfang schon mal Gedanken über den richtigen Hoster machen. Websites können schnell viele Daten ausspielen, die den Server verlangsamen können. Je schneller dein Hoster von Anfang an ist, desto weniger Aufwand musst du in die Optimierung der Ladezeit stecken, nachdem deine Website online gegangen ist. Es gibt spezielle Hoster, die zum Beispiel auf WordPress spezialisiert sind und dir die passenden Pakete dafür anbieten.

2. Baukasten oder professionelles CMS

Es ist nicht besonders schwer, eine Website zu erstellen und zu veröffentlichen. Soviel ist klar. Die Baukästen, die es heutzutage gibt, lassen designtechnisch keine Wünsche offen. Überlege dir jedoch von Anfang an, ob du alle Anpassungen, die es braucht, damit deine Website gefunden wird, selbst in die Hand nehmen kannst. Wenn du nicht so fit bei Ladezeitoptimierung, SEO, Copywriting und Monitoring bist, kannst du dir überlegen eine Website über ein CMS aufsetzen zu lassen. In den meisten Fällen hast du hier mehr Optimierungsmöglichkeiten und kannst die Website noch besser an deine Wunsch-Zielgruppe anpassen.

3. Wer ist deine Zielgruppe?

Ein wichtiger Punkt im ultimativen Website Guide ist die Zielgruppe. Weißt du, wie deine Zielgruppe tickt? Was sie sich wünschen, welche Ziele sie haben, was sie brauchen? Wenn du noch keine Personas erstellt hast, dann vermutlich nicht. Beachte, dass du deine Website nicht für dich, sondern für deine Wunschkunden erstellst. Das große Risiko bei der Erstellung jeder Maßnahme ist nämlich, dass es auf sich selbst angepasst wird. Aber bist du dein bester Kunde? Wirf deine Ansichten über Bord, erstelle 3 Personas, die deine Zielgruppe vertreten und frage dich regelmäßig, was deine Personas sich wünschen und wie du sie am besten ansprechen könntest.

4. 8 Seiten zum Erfolg

Wenn du Dienstleistungen verkaufst, könntest du diese acht Seiten auf deiner Website aufbauen. Startseite, Leistungen, Portfolio, Über Mich, Kontakt, Blog, Impressum und Datenschutzerklärung. Auf der Startseite landen die meisten deiner Besucher. Diese Seite muss also besonders performen und das gerade auf den ersten Blick. Von der Startseite aus kannst du den Nutzenden dann zu weiteren Seiten leiten. Deine Leistungen, also das, was du anbietest, erzählst du deinen Interessenten unter Leistungen. Gib ihnen alle Informationen, die sie benötigen, damit keine offenen Fragen übrig bleiben. Im Portfolio kannst du dann die Leistungen, die du vorher beschrieben hast, anhand abgeschlossener Projekte beweisen. Hier können potentielle Kunden stöbern, was du bereits erstellt hast und ob du ihnen somit auch helfen kannst. Auf der Über Mich Seite gibts natürlich Infos über dich und/oder dein Unternehmen. Bringe dich sympathisch und ansprechend rüber, damit Menschen gerne mit dir arbeiten möchte. Die Kontaktseite ist “Where the magic happens”. Hier konvertierst du Website-Nutzende zu Anfragende. Im besten Fall hast du erreicht, dass jemand überzeugt ist von deiner Arbeit, der nun bei dir anfragt, um mit dir zu arbeiten. Denk dran, manche Menschen sind keine Fans von telefonieren, stelle also verschiedene Kontaktmöglichkeiten zur Wahl. Last but not least — der Blog. Versuche es, einen Blog zu nutzen und mit keyword-optimierten Beiträgen noch mehr Nutzende auf deine Seite zu ziehen. Erstelle hier unbedingt relevanten und lehrreichen Content, der gerne genutzt wird. Natürlich fehlen noch die rechtlichen Seiten, dazu mehr im nächsten Absatz.

Die WordPress Website Vorlage, die ich aufgebaut habe, arbeitet übrigens genau nach diesem Prinzip. Wenn du noch keine Website hast, dann wirds Zeit und du solltest dir das Angebot unbedingt mal ansehen, wenn du endlich (günstig) sichtbar werden willst. Hier gibts mehr Infos.

5. Rechtliche Seiten und Cookies

Darf natürlich nicht vernachlässigt werden — die rechtlichen Seiten und ein Cookie Opt-In Banner. Es gibt viele verschiedene Rechtstexte da draußen. Für dich am interessantesten ist das Impressum und die Datenschutzerklärung, solange du keinen Shop besitzt. In diesem Fall kommen noch AGBs und andere Texte hinzu. Die beiden wichtigen Rechtstexte lässt du im besten Fall von einem Anwalt erstellen. Natürlich kannst du auch einen Generator verwenden. Diese findest du zur Genüge im Internet. Beantworte die Fragen nach bestem Wissen und Gewissen und recherchiere die einzelnen technischen Hintergründe bei der Datenschutzerklärung, um auf der sichereren Seite zu sein. Was du auf keinen Fall tun solltest, ist, eine Datenschutzerklärung zu “klauen”. Jede Erklärung ist individuell und es kann passieren, dass wichtige Punkte deiner Website nicht abgedeckt sind. Deswegen — immer individuell erstellen. Was du außerdem unbedingt brauchst, ist ein Cookie Banner. Bevor der Nutzende nicht die Einwilligung zur Verwendung von Cookies gegeben hat, darf die Website keine Nutzerdaten auswerten. Wichtig ist, dass der Nutzende die Wahl hat, die Seite auch ohne Cookies zu benutzen.

6. Ladezeit ist Key

Wie oft hast du schon eine Website am Handy verlassen, weil sie nicht schnell genug geladen hat? Schlechte Mobilfunkverbindungen kombiniert mit einer längeren Wartezeit deiner Website sind keine gute Kombination und verursachen, dass Nutzende direkt wieder abspringen, bevor deine Website überhaupt komplett geladen ist. Du kannst das erstmal sehr gut testen und gleichzeitig optimieren.
Der erste Schritt, wenn deine Website schneller werden soll, ist die Bilder zu optimieren. Nutze, solange du keinen transparenten Hintergrund brauchst, immer ein JPG. Schneide die Bilder direkt auf die Maße zu, in denen das Bild auftaucht und schicke es einmal durch ein Komprimierungsprogramm wie TinyPng, das die Dateigröße nochmal verringert. Gleichzeitig kannst du verschiedene Performance-Tool ausprobieren, die Datenmengen deiner Website komprimieren und die Ladezeit dadurch verringern. Für WordPress kannst du zum Beispiel Autoptimize verwenden. Beobachte immer, wie sich deine Website mit den Änderungen verhält. Manches musst du nachträglich mit CSS wieder anpassen.
Messe immer wieder, wie schnell deine Website mit den verschiedenen Einstellungen geladen wird. Hiermit kannst du die Schnelligkeit messen:
gtmetrix.com
tools.pingdom.co

7. Copywriting zieht an

Gutes Copywriting auf der Website ist die Kunst, Sprache einzusetzen, um Inhalte spannend zu gestalten und zu verkaufen. Dazu gehört es, verschiedene Tricks im Text anzuwenden und vor allem Inhalte zu schreiben, die für deine Wunschkunden interessant sind. Achte auf die richtige Ansprache deines Zielpublikums. Sollten deine Texte eher empathisch, luxuriös, freundlich, einladend oder professionell wirken? Überlege dir, wie Texte aussehen würden, welche Wörter verwendet würden, um eine bestimmte Stimmung zu übertragen. Schreibe natürlich, sprich den Leser direkt an und verkompliziere deine Inhalte nicht. Leser bleiben bei der Sache, wenn Texte spannend und nicht unnötig kompliziert sind.

8. Keywords sind deine Freunde

Keywords sind die Worte oder Phrasen, die jemand in Google oder eine andere Suchmaschine eingeben könnte, um sein Problem zu lösen. Was könnte jemand suchen, der auf deiner Website landen soll? Eine gute Keyword-Recherche ist wichtig für den Erfolg deiner Website. Ich achte bei meiner Keyword-Recherche darauf, dass ich mir Keywords heraussuche, die 1. interessant für meine Nische sind, 2. ein hohes Suchaufkommen haben und 3. wenig Konkurrenz aufweisen. Überlege dir also erst, welches Problem du auf der jeweiligen Seite löst und suche dann nach möglichen Phrasen, die dazu passen. Nutze auch Answer the Public, um Ideen zu bekommen, was deine Zielgruppe suchen könnte, um passende Beiträge dazu verfassen zu können.

9. Gib Hackern keine Chance

Sei bei deiner Website nicht naiv. Zu denken, dass ein Hacker von deiner Seite ja nichts hätte und es deswegen gar nicht erst versuchen würde, ist fatal. Jede noch so kleine Website kann Opfer eines Angriffs werden und statt darauf zu warten, dass dieser auch bei dir passiert, solltest du lieber von vornherein etwas tun. Ein paar Standard-Einstellungen, um deine Website zu schützen, sind zum Beispiel: ein super sicheres Passwort verwenden, als Nutzernamen nicht “Admin” verwenden und die Anmeldeseite (falls möglich) verschieben. Bei WordPress gibt es zusätzlich wundervolle Möglichkeiten, um die Seite noch weiter zu schützen.. Ich nutze WPCerber.

10. Kümmere dich regelmäßig um die Website

Wir sind am Ende angelangt. Du hast einiges gelernt und bist vielleicht sogar motiviert, deine Website auf den neusten Stand zu bringen oder endlich aufzusetzen. Behalte dir diese Motivation bei, denn eine Website ist nichts, das ein Mal erstellt wird und dann auf ewig funktioniert. Analysiere die Zugriffe auf deine Website, poste regelmäßig neue Inhalte und vor allem checke, ob alles funktioniert. Außerdem solltest du regelmäßig Updates vom Theme und den Plugins machen und die komplette Website mit einem Backup sichern. Es gibt also auch weiterhin einiges zu tun, damit deine Website performen kann. Bleib dran, um mit deiner Website zu wachsen.

Jetzt bist du dran

Mit diesen 10 Punkten aus dem ultimativen Website Guide bist du schon einmal gut ausgestattet für eine erfolgreiche Website. Jede Website ist individuell. Je nachdem ob du einen Baukasten oder ein CMS verwendest, kannst du manche Tipps leichter, andere weniger einfach umsetzen. Denke, bevor du deine Website aufsetzt, daran, was das Ziel der Website ist und wie du es am besten umsetzen kannst. Eine Website nutzt nämlich nichts, wenn sie nicht das tut was sie soll. Viel Spaß beim Umsetzen der Punkte. Damit befindest du dich auf dem Weg zur perfekten Website.

Hi, ich bin Anja von JUME. Meine Mission ist, dir mit Wissen über Branding und Websites zu Sichtbarkeit zu verhelfen. Damit du sorgenfrei deine Leidenschaft und Freiheit leben kannst.

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