Was ist ein Bran­ding und wozu benö­tigst du eines?

Ein Bran­ding beschreibt den fest­ge­leg­ten Auf­tritt einer Marke, eines Unter­neh­mens oder einer Per­son. Es ver­mit­telt Werte und Allein­stel­lungs­merk­male der jewei­li­gen Insti­tu­tion und sorgt bei der Ziel­gruppe für den wich­ti­gen Wie­der­erken­nungs­wert und der Iden­ti­fi­ka­tion. Der Auf­tritt und die Aus­sa­gen eines Unter­neh­mens soll­ten auf allen Ver­triebs­ka­nä­len iden­tisch sein. Dafür wer­den im Bran­ding-Pro­zess Werte, Aus­se­hen und Bot­schaf­ten defi­niert, die dann expli­zit fest­ge­hal­ten wer­den. Gra­fisch unter­stützt wird ein Bran­ding zum Bei­spiel durch ein Logo, die Farb­ge­bung, ver­wen­dete Schrif­ten und Visuals.

Es gibt ver­schie­dene Arten von Bran­ding. Sowohl Pro­dukte, als auch Mar­ken, Unter­neh­men und sogar Per­so­nen kön­nen oder soll­ten ein Bran­ding haben. Im Fun­da­ment ähneln sie sich alle. Es ist wich­tig, um mit dei­ner Insti­tu­tion genau die Bot­schaft nach außen zu tra­gen, die Du, dein Pro­dukt, deine Dienst­leis­tung oder dein Unter­neh­men ver­brei­ten soll. Um damit auch deine gewünschte Ziel­gruppe anzusprechen.

Defi­ni­tion Branding

Den Begriff Bran­ding hast du bestimmt schon ein mal gehört. Das Brand­zei­chen zum Bei­spiel wurde frü­her den Kühen ver­passt, damit diese unver­wech­sel­bar einem Bau­ern zuge­teilt wer­den konn­ten. Das diente als Kenn­zeich­nung der Tiere, bevor sie im Som­mer auf die Alm getrie­ben wurden.

Im Bezug auf Mar­ken, Pro­dukte und Insti­tu­tio­nen bedeu­tet der Begriff Bran­ding die Wir­kung nach außen – also zum (Wunsch-)Kunden. Im bes­ten Fall ent­wi­ckelt die Ziel­gruppe durch das Bran­ding einen emo­tio­na­len und posi­ti­ven Bezug zum Unter­neh­men, iden­ti­fi­ziert sich mit der Marke und wird dadurch zum Kunden.

Wel­che Bran­ding Arten gibt es?

Die Arten sind viel­fäl­tig. Alle Insti­tu­tio­nen, die der Öffent­lich­keit zugäng­lich sind und ver­mark­tet wer­den sol­len, kön­nen ein Bran­ding besit­zen. Oft hört man zum Bei­spiel den Begriff Per­so­nal Bran­ding – was spe­zi­ell die Wir­kung und den Auf­tritt einer Per­son betrifft. Außer­dem gibt es noch das Pro­duct Bran­ding, bei dem im Vor­der­grund die Ver­mark­tung eines Pro­duk­tes steht und das Cor­po­rate Bran­ding, das ein gan­zes Unter­neh­men betrifft.
Wei­tere Arten sind Retail, Employer und Geo­gra­fi­sches Bran­ding, auf die ich hier nicht wei­ter ein­ge­hen werde.

Was gehört zu einem Branding?

Es gibt einige Punkte, die zu einem durch­dach­ten und aus­sa­ge­kräf­ti­gen Bran­ding gehör­ten. Zu aller­erst wird die Vision der Marke geklärt. Für wel­che Geschich­ten steht das Pro­dukt und was soll es nach außen aus­strah­len? Ist das geklärt, geht es wei­ter mit der Defi­ni­tion der Ziel­gruppe. Wel­che Wunsch­kun­den sol­len mit dem Bran­ding und dem Pro­dukt, der Dienst­leis­tung oder der Per­son ange­spro­chen werden?

Im nächs­ten Schritt kann es schon an das äußere Erschei­nungs­bild gehen. Zu einem Bran­ding gehört näm­lich das kom­plette Cor­po­rate Design, das sich in Logo, Schrif­ten, Farb­schema, Visu­als und Auf­tritt in Social Media, Web­site und auf Print­pro­duk­ten auf­teilt. Hier wird dar­auf geach­tet, dass der kom­plette Auf­tritt der Marke ziel­grup­pen­ge­recht visua­li­siert wird, um die Wunsch­kun­den opti­mal anzusprechen.

Check­liste für ein durch­dach­tes Branding

Wir blei­ben hier im gra­fi­schen Bereich und sehen uns in die­sem Fall nur die visu­el­len Ele­mente an.

  • Aus­sa­ge­kräf­ti­ges und ziel­grup­pen­ge­rech­tes Logo
  • Farb­schema und Farbeinsatz
  • Defi­ni­tion von Schrift­ar­ten, Schrift­grö­ßen und Einsatz
  • Unter­stüt­zende gra­fi­sche Ele­mente, wie Icons und Illustrationen
  • Sty­leguide
  • Fest­ge­leg­ter Bildstil
  • Geschäfts­aus­stat­tung im Cor­po­rate Design

Was macht eine Medi­en­ge­stal­te­rin im Bran­ding Prozess?

Um die Bot­schaft des Unter­neh­mens, der Marke oder der Per­son opti­mal zu über­lie­fern, küm­mere ich mich um die Erstel­lung der visu­el­len Elemente.

Ein Cor­po­rate Design besteht bei mir dabei immer min­des­tens aus dem Logo­de­sign mit 2–3 Vari­an­ten, einem Farb­schema mit Main- und Sekun­dary Colors und der Defi­ni­tion von 1–2 Schrift­ar­ten. Zusätz­lich kön­nen noch Visu­als in Form von Icons, Farb­flä­che oder Illus­tra­tio­nen erstellt werden.

Braucht dein Unter­neh­men ein Branding?

Ach­tung, rhe­to­ri­sche Frage. Ja braucht es! ? Ob pro­fes­sio­nell erstellt oder selbst gestal­tet, ein ein­heit­li­cher Mar­ken­auf­tritt ist unab­ding­bar. Du pro­fi­tierst zum Einen vom Wie­der­erken­nungs­wert auf ver­schie­de­nen Kanä­len und ziehst zum Ande­ren direkt deine Ziel­gruppe damit an. Denn deine Wunsch­kun­den sol­len sich mit dei­nem Mar­ken­auf­tritt iden­ti­fi­zie­ren kön­nen und wer­den dadurch angesprochen.

Das Bran­ding kannst du direkt auf dei­ner Web­site anwen­den. Soll­test du noch keine besit­zen, dann lese hier, wel­che 5 Inhalte eine Web­site unbe­dingt braucht.


©Junghans Mediengestaltung 2022